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smartvote ist ein innovatives wissenschaftliches Forschungsinstrument, das darauf abzielt zu verstehen wie sich die Gesamtheit der Bevölkerung in Bezug auf einerseits generelle politische Fragen und andererseits auf das spezielle Politikangebot positioniert. Diese Forschungsmethode, die hiermit zum ersten Mal im Vorfeld der Parlamentswahlen vom 7. Juni 2009 im Großherzogtum Luxemburg angewendet wird, wurde bereits in zahlreichen europäischen Staaten ausprobiert, darunter die Schweiz und die Niederlande.
smartvote möchte:
- das politische Interesse der LuxemburgerInnen und ausländischen Ansässigen steigern;
- den LuxemburgerInnen und ausländischen Ansässigen ermöglichen, sich in Bezug auf das politische Angebot in Luxemburg (die KandidatInnen und politischen Parteien) zu positionieren;
- die politischen Werte der LuxemburgerInnen und ausländischen Ansässigen auf anregende Weise präsentieren.
Auf Basis eines Fragebogens über politische Werte, über die realisierte und erwünschte Politik in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Ethik, über Aussenpolitik und generell den politischen Alltag in Luxemburg, werden die politischen Profile der KandidatInnen in Erfahrung gebracht und in einer Datenbank gespeichert. InternetnutzerInnen können, indem sie auf dieselben Fragen antworten, durch smartvote ihre Nähe zu den KandidatInnen und politischen Parteien herausfinden..
smartvote basiert auf einer aktuellen Datenbank der KandidatInnen, die am Projekt teilgenommen haben. Nur die Profile der KandidatInnen, die sich auf smartvote eingetragen haben und auf den smartvote-Fragebogen geantwortet haben erscheinen den InternetnutzerInnen. In keiner Weise sollte das Ergebnis der politische Nähe als Wahlempfehlung angesehen werden. Zusätzlich erlaubt smartvote eine graphische Darstellung der Positionen der WählerInnen, der KandidatInnen sowie der politischen Parteien auf einer Reihe von Dimensionen, die im Wahlkampf eine Rolle spielen.
Dieses wissenschaftliche Forschungsinstrument ist aus dem Projekt POLUX hervorgegangen, das durch das Forschungsprogramm "European Governance" (Achse 2: Demokratie und Entscheidungsprozesse) der Universität Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Verein Politools-Political Research Network mit Sitz in Bern und mit der finanziellen Unterstützung des Fonds National de la Recherche konzeptualisiert und durchgeführt wurde .
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